
1875
wurde Ferdinand Porsche in Maffersdorf bei Reichenberg geboren.
1937 schrieb Ferdinand Porsche in sein Notizbuch "Porsche
Wagen Porsche Schlepper-Ein Mann und ein Werk setzen sich durch"
1937 bekam Porsche von Hitler den Auftrag,
einen Volksschlepper zu bauen. Es wurden einige Prototypen entwickelt und auch
gebaut.
1950 beginnt die Firma Allgaier unter der Lizenz
von Porsche den Bau des AP
17 mit
Turbokupplung in der Farbe orange .
Im Jänner 1951 verstarb Prof. Dr. Ing. h.c.
Ferdinand Porsche im 75. Lebensjahr.
Der Bau des AP 17
wurde ein so großer Erfolg, dass im Jahre 1953 die
Produktpalette von 12 auf 22, 33 und 44 PS ausgebaut wurde.
1954 wurde die Produktion der wassergekühlten
Allgaier-Schepper eingestellt und die Produktion der grünen
Allgaier Porsche Schlepper
aufgenommen.
1956 übernahm die neugegründdete Porsche-Diesel
Motorenbau GmbH Friedrichshafen den Allgaier Schlepperbau. Die Porsche-Diesel
GmbH wurde als 100 %-ige Tochtergesellschaft in den Mannesmannkonzern
eingegliedert.
1957 begann die Fertigung der "Porsche-Diesel-Schlepper" in den neuen
Produktionshallen in Friedrichshafen. In diesem Jahr gab es die neuen Typen "Junior"
, "Standard", "Super B" und
"Super". Mit
diesen Typen wurde eine größere Leistung durch das "Porsche-Optima
Verbrennungsverfahren" ( zB. aus 12 PS - 14 PS) erzielt.
1957 erschien der Porsche Diesel Traktor mit den
Hydrostop.
1958 wurde der 4 Zylinder Porsche als "Master"
mit 50 PS sowie mit ZF Getriebe Typ A20/18 vorgestellt.
1958 wurden bereits 17 000 Schlepper produziert und
somit stand Porsche in Deutschland bereits an der 2. Stelle der
Zulassungsstatistik.
1960 wurde die Porsche Palette nochmals überarbeitet.
Folgende Typen wurden angeboten:
*Junior
mit 15 PS mit ZF A4 Getriebe,
*Standard T mit
Getrag-Getriebe,
*Standard Star 30 PS mit Porsche Deutz-Getriebe,
*Super Export 35 PS mit Porsche Deutz-Getriebe,
*Super L 40 PS mit ZF A 216 Getriebe,
*Master 50 PS mit ZF A 216 Getriebe.
1961
wurden im Inland ca. 11 000 Schlepper verkauft und ca 6 000 Schlepper wurden
exportiert. Der Wettbewerb am Deutschen Schleppermarkt wurde von Jahr zu Jahr
immer härter.
1963 war in der Zeitschrift "Landtechnik"
folgendes zu lesen: "Eine Million Schlepper und
was nun?"
Durch den Ansturm der ausländischen Fabrikate wurden einige
Schlepperproduzenten geschlossen. Auch die Konzernführung von Mannesmann zog
aus dieser Entwicklung ihre Konsequenzen und beschloss 1963 den Schlepperbau
einzustellen. Der Grund war nicht der stockende Absatz der Porsche Schlepper,
sondern vielmehr die Tatsache, dass das Schlepperwerk nie so recht in das
Produktionsprogramm des Konzerns passte. Denn nur 3 % des Porsche-Diesel
Schleppers (Kronprinzräder und Kotflügelblech) wurden konzerneigen erzeugt.
Der Rest kam aus der Friedrichshafener Fertigung. Dazu kommt, dass die
Weiterentwicklung wie stärkere Typen über 60 PS und Allradantrieb fehlten.
Die eingegangene
Verbindung mit MAN kam zu spät. Die erwirtschaftete Rendite im Schlepperwerk
war geringer als in den anderen Konzernbereichen, so dass das "AUS"
von der Firmenführung beschlossen wurde. Da die Schlepperproduktion keiner
übernehmen wollte, wurde die für die "Porsche-Renault-Vertriebs
GmbH" gegründet.
1964 zog man in Friedrichshafen Bilanz und konnte stolz berichten, dass fast
alle Porsche-Diesel Schlepper verkauft wurden und der Umsatz ca. 50 Mio. D-Mark
betrug. Doch der große Einstieg in den deutschen Schleppermarkt gelang dem
Deutschen Schlepperproduzenten Renault nicht.
Seit dem wurden nie wieder
Porsche Schlepper produziert. In Österreich war der Generalimporteur die Firma "Hoffherr
Schranz"